I was lying on the floor...
Inspiration und Erfindung

ich stehe am rande eines abgrunds.ich blicke in die tiefe-mir wird übel und schwindlig.
der erste impuls des gesunden menschen wäre es, von der gefahr zurückzuweichen.
unerklärlicherweise bleibe ich.
langsam versinke ich in übelkeit,
mein schwindel und schrecken in einer wolke unnennbarer
gefühle.unmerklich langsam nimmt diese wolke gestalt an.aber aus dieser wolke am rande
des abgrunds wird eine form fühlbar, ein dämon, und doch ist es nur ein gedanke,
für den normalen menschen ein furchtbarer,die stärke eines schaurigen entzückens.
es ist der gedanke daran, was während eines sturzes die
letzte empfindung wäre.
und dieser fall, diese rauschende vernichtung reizt mich aus dem grunde, weil sie
eine großartige empfindung von schmerz und qual darstellt,
die die fantasie des normalen menschen sich nicht vorzustellen vermag.
doch kann ich mich ihr noch nicht hingeben, es wartet noch zu viel auf mich. so trete
ich langsam vom abgrund zurück, die wolke verliert an substanz, der dämon verliert an kraft,
und in letzter hoffnung reißt er mir den boden weg, und ich falle...
so ist dies ein eigennütziges geschenk meines geistes, er brachte die idee hervor, und um

sie und somit sich zu erhalten füttert er meine fantasie mit der inspiration dieser empfindung.


26.12.06 16:13
 


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